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Abschied von Feenou

Liebe Eurasierfreunde,

wie ich euch zuletzt berichtet hatte, war Feenou am Freitag (03. Jan.) zur Stabilisierung ihres Allgemeinbefindens von ihrer Familie wieder an die Klinik übergeben wurden. Am späteren Montagnachmittag kam Feenou dann wieder nach Hause. Sie war sehr schwach, konnte sich kaum auf ihren Beinen halten und hatte auch wieder an Gewicht verloren. Dennoch keimte an diesem Abend wieder etwas Hoffnung auf. Zum ersten Mal seit ein paar Tagen fraß Feenou zu Hause wieder selbständig. Auch die Nacht zum 7. Januar verlief ruhig.

Doch am nächsten Morgen bekam Feenou plötzlich multiple neurologische Ausfälle: der Stellreflex einer Hinterhand war nicht mehr da und der Schluckreflex fehlte. Sie versuchte zu trinken, doch das Wasser lief ihr gleich wieder aus dem Maul heraus. Und sie jammerte verzweifelt und anhaltend (ich habe es am Telefon mitgehört) furchtbar unglücklich, verwirrt, fragend, was da gerade mit ihr passiert.

Da entschieden sich die Besitzer mit ihr sofort zur Euthanasie zur Haustierärztin zu fahren. In Anbetracht des offensichtlichen Leidens von Feenou sah ich in diesem Moment auch keine andere Möglichkeit mehr. Dennoch rief ich, während die Besitzer auf dem Weg zur Ärztin waren, parallel noch mal die Oberärztin in der Klinik an, um sicher zu gehen, dass diese Entscheidung jetzt richtig ist. Nach meinen Schilderungen hielt es die Oberärztin für möglich, dass es Einblutungen ins zentrale Nervensystem gegeben hat, auch Thrombosen sind möglich, + weitere Möglichkeiten …  Diagnostisch könnte man ein neues Blutbild machen … diagnostisch könnte man sie für ein MRT in Narkose legen …. könnte … aber man sollte nicht mehr. Kurz: Sie empfahl auch Feenou jetzt gehen zu lassen.

Da Feenou noch einen Venenkatheder trug, war der Abschied für sie zum Glück ohne weiteren Stress schmerzfrei und sie schlief augenblicklich in den Armen ihrer Familie ein. Ihre letzte Ruhestätte hat sie natürlich im Garten ihrer Familie gefunden.

Wie ihr alle sind wir unendlich traurig, dass Feenou den Kampf verloren hat und fühlen mit ihrer Familie mit.

 

Liebe Eurasierfreunde, bitte nehmt aus der Trauer nicht das Gefühl mit, dass „alles umsonst war“. Das war es nicht!!! Wir haben alle gemeinsam bewiesen, dass wir einen „Eurasier in Not“ nicht im Stich lassen – weder, was die Behandlungskosten betrifft, noch was die begleitende Unterstützung der betroffenen Familie angeht. Wir haben gemeinsam mit den Ärzten alles versucht. Aber der Ausgang liegt leider nicht allein in unserer Hand.

Auch im Namen der Familie Stel möchte ich an dieser Stelle nochmal Tausend Dank an alle sagen, die uns im Kampf um Feenou´s Leben unterstützt haben!

 

[Dank eurer überwältigenden Unterstützung hätte der Kampf um Feenou´s Leben und Wiedergenesung nicht enden müssen … In den nächsten Tagen werden alle Behandlungskosten und Spenden“töpfe“ schlussgerechnet. Spendengelder an „Eurasier in Not“, die für Feenou´s weitere Behandlung nun keine Verwendung mehr finden, werden aus diesem Fond heraus selbstverständlich dann in anderen Notfällen helfen.]

 

Persönlich bedanken möchte ich mich vor allem bei Conny Otterpohl (KZG-Hauptzuchtleiterin), die mir in diesen 6 ½ Wochen zwischen Freude und Hoffnung und dann wieder Enttäuschung sehr viel geholfen hat, die Kraft zu behalten, um diese auch an Feenou´s Familie weiter geben zu können. Danke auch noch einmal an Beate Diestel (LGL Sachsen) und die blutspendenden Familien in der ersten schweren Zeit, danke an unsere Schatzmeisterin Gabi Hommel und den Vorstand, dass alles „rund um´s Geld“ immer gut geklappt hat und danke an Benedikt Schweickhardt (Webmaster) und Marion Möller (KZG-facebook-Seite), die immer für den Informationsfluss gesorgt haben.

 

In Trauer um Feenou und tiefem Mitgefühl für Familie Stel,

aber auch in großer Dankbarkeit,

Jeanette Eberhardt-Altenbach

 

 

Liebe Eurasierfreunde,

wir müssen euch leider die unendlich traurige Mitteilung machen, dass Feenou über die Regenbogenbrücke gegangen ist.

Ein Bericht wird noch folgen.

In tiefer Trauer und im Mitgefühl für die Besitzer,

Jeanette Eberhardt-Altenbach

 

 

Neues von Feenou

am 04.01.2020

Liebe Eurasierfreunde,

zunächst möchten wir euch und euren Hunden ein glückliches und vor allem gesundes neues Jahr wünschen!

Die Feiertage liegen hinter uns. „Rund um Feenou“ verliefen sie leider im Verlaufe dieser Zeit nicht so entspannt, wie wir es gehofft hatten. Über die Weihnachtstage war Feenou´s Allgemeinbefinden erfreulich. Sie fraß gut und war recht fröhlich und aufmerksam. Sie hatte sogar seit dem Verlassen der Klinik inzwischen schon wieder 1 kg an Gewicht zugenommen. Im Gegensatz dazu stand aber ihr nächstes Blutbild. Ein Wert war wieder so stark abgefallen, dass ihr Medikament wieder höher dosiert wurde und weitere hinzukamen. Bis zum Jahresende hatte sich das auf den abgefallenen Blutwert auch positiv ausgewirkt. Aber Feenou´s Allgemeinbefinden verschlechterte sich. Sie mochte in den letzten Tagen nicht mehr alleine fressen, machte „das Löffelspielchen“ aber noch tapfer mit und behielt ihr Futter auch bei sich. Am Freitagmorgen jedoch war ihr so übel, dass sie umgehend ihr Futter und die Medikamente erbrach. Zudem hatte sie starken wässrigen Durchfall.

Die wahrscheinlich unschönen Nebenwirkungen der Medikamente ...

Jedenfalls wurde Feenou am Freitag wieder in die Klinik aufgenommen, wo ihr Allgemeinbefinden über das Wochenende mit Infusionen erst mal wieder stabilisiert werden muss. Medikamente bekommt sie dort auch wieder intravenös und nicht über den Magen-Darm-Trakt.

Wir sind sehr traurig, dass es Feenou im Moment nicht gut geht und hoffen sehr, dass wir in den kommenden Tagen wieder bessere Nachrichten erhalten.

Jeanette Eberhardt-Altenbach & Familie Stel

 

 

am 21.12.2019

Liebe Eurasierfreunde,

Feenou-Mobil.jpg

letzten Samstag hatte ich euch berichtet, dass Feenou das Wochenende erstmalig wieder in ihrem Zuhause verbringen durfte und wie gut ihr das tat. Am darauffolgenden Montag stand wieder ein Blutbild in der Tierklinik an. Zum Glück hatten sich die Werte über das Wochenende weiter leicht verbessert, so dass Feenou zu Hause bleiben durfte. Deshalb wurde Feenou zur weiteren ambulanten Behandlung am Dienstag in die Haustierarztpraxis zurück überwiesen (natürlich in weiterer enger Zusammenarbeit mit der Klinikärztin). Das Gute für Feenou ist daran, dass sie für ihre täglichen Injektionen oder zur Kontrolle der Blutwerte nun keine weiten Autofahrten mehr auf sich nehmen muss. So bleiben ihr und ihrem Frauchen mehr Zeit, sich um die wirklich wichtigen Dinge zu kümmern.

Feenou mit Weihnachtsbaum.jpg

Und da ist Einiges zu tun, Feenou hat einen richtigen kleinen REHA-Plan.
Das Wichtigste ist, dass sie wieder regelmäßig frisst und an Gewicht zu nimmt, vor allem über Proteinzufuhr auch wieder Muskelmasse aufbaut. Täglich vier kleine Mahlzeiten zu fressen, ist jetzt Feenou´s „Hausaufgabe“. Da Feenou noch nie eine starke Fresserin war, hatte sie anfangs darauf nicht immer Lust - aber dann machte sie tapfer das “Löffelspielchen“ mit. Seit zwei Tagen hat sie ihre vier Mahlzeiten aber schon mit großer Freude und immer von allein aufgefressen. Erste kleine Erfolge zeigten sich Donnerstag früh auf der Waage in der Tierarztpraxis: + 200 Gramm in den zurück liegenden drei Tagen. Das ist ein schöner kleiner Anfang auf dem Weg, die verlorenen drei Kilo wiederaufzubauen. Noch erhält Feenou ausgewählte fettarme Magenschonkost, die seit zwei Tagen zur Auffüllung ihrer Eisenspeicher erfolgreich um etwas Rindermilz und -leber ergänzt werden konnte. Feenou bekommt weiterhin Magensäureblogger und ein Mittel gegen Übelkeit. Da die Dosis des Letzteren schon halbiert werden konnte, Feenou auch keinerlei Schmerzmittel mehr bekommt und inzwischen trotzdem mit Appetit frisst, lässt die Hoffnung zu, dass ihre entzündete Magenschleimhaut inzwischen auch schon etwas ausgeheilt(er) sein dürfte.

Feenou´s weitere Aufgaben bestehen darin, ausreichend zu schlafen und wenn sie wach ist, mit Freude am Familienleben und den Spaziergängen teil zu nehmen. Da Feenou noch die Kraft für längere Spaziergänge fehlt, IMMER DABEI ZU SEIN aber Eurasier-Lebenselixier ist, wurde ein „Feenou-Mobil“ besorgt. Erst fand Feenou das Wägelchen und ihren Aufenthalt darin etwas merkwürdig, aber inzwischen fühlt sie sich darin fast königlich. Im Wechsel zwischen den eigenen vier Pfoten und dem „rollenden Service“ wird jeder Spaziergang für Feenou mit Cayana und ihrer Familie zur Freude.

Zudem hat Feenou weiterhin ihren täglichen Termin in der Tierarztpraxis für ihre Medikamenten-Injektion. Nach einem erneuten und weiter verbesserten Blutbild vom Donnerstag, wurde die Dosis ihres Medikaments jetzt etwas reduziert.
In der zurück liegenden Woche hat Feenou ihrer Familie jeden Tag die Freude kleiner Fortschritte gemacht – und mit dieser hoffnungsvollen Entwicklung

wünschen wir allen Eurasierfreunden
ein frohes Weihnachtsfest!

Jeanette Eberhardt-Altenbach & Familie Stel

 

 

am 14.12.2019

Feenou am Fenster.jpg

Liebe Eurasierfreunde,

von Ihrem Lieblingsplatz aus, wünscht Feenou euch allen einen schönen 3. Advent! Ein Wunsch, dem wir uns von Herzen und mit großer Dankbarkeit anschließen.

JA – Feenou´s Lieblingsplatz ist natürlich in IHREM Zuhause. Nach dem Feenou am Mittwoch und Donnerstag Nachmittag Besuch von ihrer Familie in der Klinik hatte, durfte sie Freitag Nachmittag endlich mit nach Hause. Feenou war überglücklich. Zu Hause angekommen, hat sie jeden Quadratzentimeter abgeschnüffelt, als könnte sie es nicht glauben, wirklich wieder daheim zu sein. Die erste Nacht hat sie mit im Bett von ihrem Frauchen verbracht, ganz dicht, als wollte sie ganz sicher gehen, dass ihre Familie nun wirklich bei ihr ist. Auch Cayana, die 1jährige Eurasierhündin hat sich sehr gefreut, dass ihre „große“ Freundin wieder da ist und verhält sich trotz ihrer Jugend sehr rücksichtsvoll gegenüber Feenou. Am Samstag Abend hat Feenou auch zum ersten Mal mit sehr viel Appetit gefressen und mit ihren Blicken sogar um Nachschlag gebettelt. Aber die Ärzte hatten zur Vorsicht und kleinen Portionen geraten, da sich ihr Verdauungstrakt nach 3wöchiger fast nahrungsabstinenter Zeit erst wieder an „seinen Job“ gewöhnen muss.

Wir sind sehr glücklich drüber, wie gut es Feenou tut, endlich wieder bei ihrer Familie sein zu dürfen.

Feenou mit Kindern.jpgFeenou Stand.jpg

 

 

 

 

 

 

 

 

Für uns ist dieses großartige Wochenende Anlass noch einmal DANKE zu sagen.

Danke an „das Netzwerk“, dass zügige Entscheidungen und schnelles Handeln für Feenou oft erst möglich macht: Conny Otterpohl, Heiko Scholz, Beate Diestel, Gabi Hommel…

Danke an alle Eurasierfreunde, die es mit ihren finanziellen Spenden nach der schrecklichen Diagnose überhaupt erst möglich gemacht haben, dass die Ärzte und Feenou eine Chance bekommen,

Danke an alle Eurasierhalter, die mit ihren Hunden Feenou 2x in der Krise von der Todesschippe geholt haben,

und natürlich danke an unseren Webmaster Benedikt Schweickhardt für die Veröffentlichungen.

Danke, dass wir so etwas Großartiges an Einsatzbereitschaft und Hilfe für einen Eurasier gemeinsam mit euch erleben dürfen!

Feenou hat immer noch einen weiten Weg vor sich, bis sie hoffentlich – in vielleicht einigen Monaten – wieder ganz gesund ist. Ihre Behandlung geht weiter –  von nun ab hoffentlich nur noch ambulant. Federführend wird dabei weiterhin das Klinikum Dresden sein, wo bereits am Montag morgen und weiterhin zunächst engmaschig die Blutwerte kontrolliert und die Medikamente festgelegt und übergeben werden. Statt der täglichen Spritze, die Feenou bekommen sollte, bleibt es nun doch erst mal bei einer intravenösen Zufuhr. Dazu ist seit Freitag Abend ein niedergelassener Tierarzt „mit im Boot“ , bei dem Feenou jeden Morgen und jeden Abend ihr Medikament über einen Venenkatheder erhält. Es wird also auch ambulant finanziell noch einiges zu stemmen sein.

Drückt bitte weiter mit uns die Daumen, dass Feenou´s Befinden und Blutwerte schrittweise besser werden und sie für ihre weitere Genesung bei ihrer Familie bleiben darf.

Jeanette Eberhardt-Altenbach & eine sehr glückliche Familie Stel

 

 

Feenou braucht Hilfe Update.jpg

am 12.12.2019

Liebe Eurasierfreunde,

nach weiteren zwei Tagen Hoffen und Bangen und täglichem Warten auf die Anrufe aus der Klinik, möchte ich euch wieder berichten.

Feenou´s Allgemeinbefinden ist erfreulich. Nur leider frisst sie in der Klinik sehr schlecht. Und wirklich zur Ruhe kommt sie bei dem ganzen Kliniktrubel ja auch nicht. Deshalb hatten sich die Ärzte zu einem Test entschlossen. Gestern durfte Familie Stel ihre Feenou zum ersten Mal besuchen und Frau Stel brachte verschiedene Sorten lecker gekochten Fleisches für Feenou mit. Das Wiedersehen muss herzzerreißend gewesen sein. Die sonst so stille Feenou hat gewinselt, gejammert, geschimpft und vor Freude geheult, und alles im Wechsel, und konnte gar nicht aufhören ihre Familie abzuschlecken. Damit Feenou sich langsam wieder beruhigt hat die Familie mit ihr erst mal einen kleinen Spaziergang gemacht – und Anett berichtete glücklich, dass Feenou sich dabei schon wieder ganz normal verhielt: viel schnüffeln und ihre Rute trug sie auch eurasierkorrekt auf dem Rücken. Anschließend bekam Feenou das leckere Fleisch angeboten – und: sie hat tatsächlich mit viel Appetit eine halben Napf aufgefressen.

Darauf hin haben die Ärzte gestern entschieden, wenn Feenou´s Befinden bis Freitag stabil bleibt, dass es für ihre weitere Genesung das Beste und auch verantwortbar ist, ihre weitere Behandlung vom Klinikaufenthalt auf eine ambulante Behandlung umzustellen. Drückt mit uns die Daumen!!!, dass Feenou am Freitag die Klinik verlassen und wieder zu ihrer Familie zurück kehren darf!

Wenn wir diesen Tag morgen in Dresden erleben dürfen, dann nur dank euer aller Hilfe!!!!!

Feenou hat die Entzündungskrise überstanden und die meisten Organwerte im Blutbild sind gut oder deutlich besser. Trotzdem kämpft sie immer noch mit Nachwehen, die ihre Blutchemie betreffen. Dafür wird sie weiterhin jeden Tag ein Medikament gespritzt bekommen (Anett, du lernst und schaffst das!) und wird zunächst alle zwei Tage nochmal in die Klinik zur Blutkontrolle müssen. Bis Feenou wieder ganz gesund ist oder zumindest auch in allen Blutwerten so stabil ist, dass man sich aus der engmaschigen Überwachung langsam wieder ausschleichen kann, werden vermutlich noch Wochen vergehen. Aber wir hoffen, dass Feenou´s Heimkehr ihren Genesungswillen weiter ankurbelt und sie vor allem wieder regelmäßig frisst.

Die im letzten Bericht angekündigte Endoskopie wurde erst mal auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Da eine Narkose immer mit Minderdurchblutung verbunden ist, haben die Ärzte entschieden, dass die berechtigte „Neugier“, wie es aktuell um die Ausheilung ihrer Magenschleimhaut bestellt ist, noch warten muss. Feenou wird weiter Medikamente für ihren Magen erhalten und natürlich Schonkost bekommen.

Anbei wieder ein erstes fotografisches Lebenszeichen von Feenou vom gestrigen Tag.

Drückt mit uns die Daumen, dass ich am Wochenende berichten kann, dass Feenou zu ihrer Familie heimkehren konnte und damit einen weiteren „Meilenstein“ geschafft hat.

Jeanette Eberhardt-Altenbach

 

 

am 09.12.2019

Liebe Eurasierfreunde,

hinter uns liegt ein Wochenende des Hoffens und Bangens – und es kam zum Glück kein Notanruf von der Klinik. In Gedanken war ich auch bei den Familien, die mit ihren Eurasiern im „standby-Modus“ waren, hoffend, dass keine erneute Bluttransfusion nötig wird.

Ich hatte euch am Freitag ja nur Gutes berichtet, aber hinter meinem letzten Satz standen auch drei Punkte…

Heute kam der Anruf aus der Klinik nach endlos langem Warten erst am Nachmittag. Feenou´s Allgemeinbefinden ist recht gut. Die ursprüngliche Blutvergiftung ist nicht mehr das Hauptproblem. Die Antibiotika sind bis auf Eines schon abgesetzt. Aber leider machte ihr Blutbild am Montag schon wieder Sorgen und dafür kann es 2-3 unterschiedliche Gründe geben. Aber welches ist der richtige Grund? Toll fand ich, dass die Oberärztin sich zwischenzeitlich auch mit Kollegen an zwei UNI-Kliniken ausgetauscht hat. Feenou hat wirklich engagierte Ärzte! Das Medikament, das man über das Wochenende abgesetzt hatte, bekommt sie nun vorsorglich erst mal wieder. Und dann wäre es wichtig herauszufinden, wie es Feenou´s Magenschleimhaut aktuell geht (eventuelle Einblutungen dort, könnten das Blutbild erklären). Deshalb ist für Dienstag wieder eine Magenspiegelung vorgesehen. Drückt bitte mit uns die Daumen, dass Feenou so stabil bleibt, dass sie dazu in Narkose gelegt werden kann.

An dieser Stelle möchten wir uns auch dafür bedanken, dass alles, was für Feenou in den letzten Tagen in der Klinik geleistet wurde, nur dank Eurer Hilfe möglich war! Heute wurde die erste Klinikrechnung aus Spendengeldern bezahlt. Vielen Vielen Dank! Außerdem möchten wir uns bedanken für die hübschen Ideen in einigen Landesgruppen. Aus Bayern wurde uns berichtet, dass es fast eine kleine Benefiz-Veranstaltung für Feenou gegeben hat – mit Verkauf von Apfelgelee und Marmelade… und die Landesgruppe Sachsen, wo Familie Stel zu Hause ist, hat auch nochmal einen kleinen Spendenbeitrag übergeben. Eure Hilfe und Anteilnahme gibt uns sehr viel Kraft.

Jeanette Eberhardt-Altenbach & Familie Stel

 

 

am 06.12.2019

Liebe Eurasierfreunde,

heute ist Feenou´s 13. Tag in der Klinik und es ist „Nikolausi“. Liegt es an der Glückszahl 13 oder am Nikolausi? Jedenfalls haben wir heute nur gute Nachrichten „in unsere Stiefelchen“ bekommen, die wir mit großer Freude mit euch teilen.

Feenou´s Allgemeinbefinden war am Donnerstag schon besser als am Mittwoch – und heute noch besser. Sie frisst schon etwas besser, wird aufmerksamer und interessierter und wenn sie herumlaufen darf, sieht das schon recht munter aus. Die Oberärztin sagte, dass die Entwicklung von Feenou´s Befinden in den letzten vier Tagen ein richtiger Quantensprung war.

Trotzdem waren wir gestern zwischenzeitlich nochmal besorgt. Das Blutbild zeigte wieder einige Verschlechterungen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit auf ihre entzündete Magenschleimhaut zurück zu führen sind. Aber heute Vormittag waren diese Werte zum Glück wieder im Normbereich. Heute wurde auch angekündigt, dass man beginnen will, Feenou schrittweise von den ersten Medikamenten abzusetzen...

Mit diesen hoffnungsvollen Nachrichten wünschen wir Feenou ein stabiles Wochenende und allen Eurasierfreunden einen schönen 2. Advent,

Jeanette Eberhardt-Altenbach & Familie Stel

 

 

am 04.12.2019

Liebe Eurasierfreunde,

am Mittwoch Vormittag wurden wieder Feenou´s Blutwerte kontrolliert - und erfreulicherweise bewegen sich diese tendenziell weiter in die gewünschte Richtung. Zum ersten Mal, seit Feenou in der Klinik ist, liegen nun nun zwei Tage mit konstant positiver Entwicklung hinter ihr. Der angepasste Medikamenten“cocktail“ scheint jetzt an „allen Fronten“ wie erwünscht zu greifen.

Feenou´s Allgemeinbefinden hatte sich von Dienstag auf Mittwoch auch noch etwas verbessert. Sie hat die Oberärztin wieder mit Schwanzwedeln begrüßt und sogar „gemuschelt“. Ihr wisst nicht, was das ist? Ich wusste es auch nicht. Aus dem Sächsischen übersetzt: Feenou hat erstmals Streicheleinheiten eingefordert!

Ungeachtet des noch langen Weges – war das wieder ein Tag mit guten Nachrichten.

Drückt bitte mit uns weiter die Daumen für Feenou, dass es von jetzt ab wirklichen jeden Tag einen kleinen Schritt aufwärts geht!

Jeanette Eberhardt-Altenbach & Familie Stel

 

 

am 03.12.2019

Liebe Eurasierfreunde,

wir können euch gar nicht sagen, wie überwältigt wir von der Unterstützungswelle sind, die seit unserem Hilferuf für Feenou eingesetzt hat. Allein was in diesen ersten zwei Tagen schon an Hilfen gespendet wurde, hat unsere tiefe Verzweiflung vom Freitag Abend inzwischen wieder in die feste Hoffnung verwandelt, dass NIEMALS ein Eurasier wegen Geldmangel sterben muss. Vielen Dank an so viele große Herzen!!!

Da jetzt so viele Menschen von Feenou wissen, ihr Hilfe spenden und natürlich auch nachfragen, wie es ihr geht, möchten wir euch hier auf der Homepage der KZG Eurasier e.V. regelmäßig von ihr berichten.

Am zurück liegenden Freitag hatten wir Feenou ja in ein hoffentlich für sie ruhiges Wochenende verabschiedet. Aber die Sepsis hatte wohl Angst, ihren schlechten Ruf zu verlieren. So einfach hat sie es Feenou dann doch nicht gemacht. Am Sonntag Abend kam ein Notanruf aus der Klinik. Dieses Mal war ein anderer Blutwert so stark abgefallen, dass Feenou wieder eine Bluttransfusion brauchte. Wieder Hektik bei Beate Diestel am Telefon und wieder fanden sich zwei Familien, die - trotz Adventabend - sofort mit ihren Rüden in die Klinik fuhren. So wurde Feenou zum zweiten Mal das Leben gerettet.

Liebe Familie Schwarz mit Barny von der Silberlinde und Familie Schuffenhauer mit Balou vom Harzer Vorland – nochmals Danke an Sie und ihre tapferen Rüden!!!

Am Montag stabilisierten die Ärzte Feenou, es erfolgte wieder eine Anpassung der Medikamente an die neue Situation, alle paar Stunden Überprüfung der Blutwerte, … und am Abend hat Feenou der Oberärztin dann sogar fünf kleine Stückchen Hühnchenfleisch vorsichtig aus der Hand genommen und gefressen. Was für eine schöne Nachricht.

Heute Morgen dann wieder Kontrolle der Blutwerte und erfreulicherweise bewegen sich diese tendenziell überwiegend in die gewünschte Richtung. Und was sagte Feenou dazu? Heute morgen hat sie zum ersten Mal, seit sie in der Klinik ist, wieder etwas mit der Rute gewedelt!!!!!!!

Liebe Eurasierfreunde, wir wissen, dass Feenou noch einen schweren Weg vor sich hat. Aber sie ist so tapfer und so eine Kämpferin. Und wir sind so dankbar, dass Feenou die Chance bekommt, diesen Weg weiter zu gehen, weiter zu kämpfen und sich von den Ärzten helfen zu lassen - dank der Unterstützung so vieler Eurasierfreunde!

 

Drückt bitte die Daumen für Feenou - bis zu unserem nächsten Bericht

Jeanette Eberhardt-Altenbach & Familie Stel

 

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